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Kath. Kindertagesstätte Dorothea von Flüe in Konstanz
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PÄDAGOGISCHER ANSATZ

Unsere Arbeit beinhaltet Teilansätze verschiedener Pädagogen der früheren und jetzigen Zeit. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Kind:
Den Alltag mit Kindern leben, die Kinder in ihrer Entwicklung begleiten.
Diese Grundphilosophie nehmen viele Pädagogen zum Kernpunkt ihrer Arbeit. Wir orientieren uns an folgenden Ansätzen:

  • Der Situationsansatz (Prof. Dr. Jürgen Zimmer, 1974): Das Kind ist in der Lage, eigene Bedürfnisse zu erkennen, auszudrücken und danach zu handeln.
  • Kindzentrierter Ansatz ( Dr. phil. Sigrud Hebenstreit, 1994): Das Kind ist im Mittelpunkt, es soll zu einem selbstbewussten Menschen erzogen werden.
  • Reggiopädagogik ( Dr. Loris Malaguzzi, 1963): Das wichtigste Kriterium ist das Prinzip der Freiheit für das Kind. Es wird prozess– nicht produktorientiert gearbeitet.


Unsere Kindertageseinrichtung ist ein Ort des gemeinsamen Lebens und Lernens! Die Grundlagen dafür bilden: Geborgenheit und Vertrauen / Recht auf freie Entfaltung / Akzeptanz der eigenen Persönlichkeit / Individuelle Zeit und Raum zum Lernen
Die Kinder, die unsere Einrichtung besuchen, sind in drei feste Gruppen eingeteilt. Diese dienen als Orientierungshilfe und sie erfahren dadurch ihre Gruppenzugehörigkeit. Auch außerhalb der einzelnen Gruppen sind viele Nischen, Plätze und Räume für die Kinder zugänglich. Das sind für die Kinder Erfahrungsräume. Dadurch kommen sie zu ihrem Recht auf Ruhe und Bewegung.

Erfahrungsräume sind: z.B. die Bewegungsbaustelle (Turnhalle): In ihr leben die Kinder ihren Bewegungsdrang und ihre Lebendigkeit aus. Im Spiel lernen sie ihre Fähigkeiten und Grenzen kennen und damit umzugehen.
Das Schiff im Eingangsbereich ist Treffpunkt von Kindern verschiedener Gruppen und regt zu Phantasie und Spiel an. Die Kinder entwickeln die spannendsten Geschichten.
Die Kuschelecke ist ein Ort der Ruhe. Sie bietet die Möglichkeit, sich alleine oder mit anderen zurückzuziehen. Neben den fest eingerichteten Erfahrungsräumen werden auch immer wieder flexible und veränderbare Nischen geschaffen, um neue Anreize zu geben. Die verschiedenen Räumlichkeiten ermöglichen dem Kind, vielfältige und interessante Erfahrungen zu machen. Es sind Orte für Erlebnisse und Kontaktaufnahmen mit Kindern und Erzieherinnnen.

Ein strukturierter Tagesablauf ist für die Kinder unserer Einrichtung wichtig. Dieser gibt Sicherheit und Verlässlichkeit, gemeinsam leben und gestalten die Erzieherinnen den Tagesablauf.
Trotz Struktur und Absprachen haben die Kinder ein Recht auf individuelle Zeiten. Während des freien Spiels bestimmen sie selbst ihre Verweildauer in den Räumen und des ausgewählten Spiels. Sie können sich auch dazu entscheiden, den Außenbereich unserer Einrichtung zu nutzen. Das ist nicht nur bei schönem Wetter, sondern auch bei schlechtem Wetter möglich. Kinder haben bei uns das Recht und die Möglichkeit, zu buddeln, zu matschen, mit Wasser zu spielen. Sie dürfen sich dabei schmutzig machen, ohne dass sie dadurch negative Konsequenzen erfahren.

„Der Mensch muss sich in der Welt selbst forthelfen; und dies ihn zu lehren – ist unsere Aufgabe.“ (Pestalozzi)

Uns ist es wichtig, dass die Kinder unserer Einrichtung wissen, dass sie von den Erwachsenen ernst genommen und akzeptiert werden, jedes in seiner Persönlichkeit. D.h. sie dürfen ihren Stolz erleben, z.B. wenn sie etwas gemalt, gebastelt oder gebaut haben. Ihre Neugierde soll beim Entdecken befriedigt werden. Bei uns steht nicht ihre Leistung, sondern ihre Kreativität im Vordergrund. Ein wichtiges Bedürfnis von Kindern ist das gegenseitige Zuhören und das miteinander reden. Wir geben den Kindern diese Möglichkeit. Versprechen gegenüber den Kindern werden von uns eingehalten. Ebenso wünschen wir uns, dass Versprechen und Absprachen seitens der Kinder eingehalten werden. Besonders wichtig ist uns, dass die Kinder ihre Gefühle erleben können. Dazu gehören: lachen, weinen, streiten, wütend sein, etc.. Wir begleiten sie in ihren Ängsten und lassen Nähe zu, wenn sie Trost und Zärtlichkeiten benötigen.


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